Die Sternenvogelreisen | Ist das noch Science-Fiction?

von Sven Lennartz am 24. Oktober 2014

Mein Roman Die Sternenvogelreisen (275 Seiten) ist erschienen.  Eine ausführliche Leseprobe gibt es weiter unten. Irre Aliens und flauschig süße Helden treffen auf exotische Raumschiffe und skurille Planeten.

Die Sternenvogelreisen sind als eBook erhältlich bei Amazon und anderen bekannten Online Buchhändlern. Eine gedruckte Version ermöglicht CreateSpace.

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Dieser junge Außerirdische ist nicht so harmlos wie er aussieht …

Tragik, Poesie und Schönheit

Als der junge außerirdische Besitzer eines Raumflughafens das größte Raumschiff der Welt zu Besuch bittet, findet er einen Freund und geht mit ihm auf eine Reise, die ihr beider Leben auf den Kopf stellt.

Mit Spaß und Melancholie erzählt der Autor die Geschichte seiner sympathisch grotesken Helden, die versuchen, ein tragisches Ereignis aus der Vergangenheit aufzuklären und ihr verschollenes Volk zu finden.

Auf dem Weg dorthin kämpfen sich die beiden durch den finstersten Asteroiden der Galaxis, besuchen ein planetengroßes Hotel, einen verruchten kosmischen Schrottplatz, dringen in gefährliche Machtbereiche vor und stellen sich ebenso mutig wie einfallsreich auch noch der größten Gefahr.

Immer mit dabei: Jede Menge alkoholischer Getränke; ein Raumschiff, das sich für eine Zirkusartistin hält sowie eine pflanzliche Astroarchäologin, die eine Vorliebe für Handtaschen pflegt.

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Gebäude, die manchmal wie Raumschiffe ausssehen – #3

von Sven Lennartz am 14. November 2014

Das Konzerthaus in Freiburg im Breisgau. Das Gebäude aus Beton und Granit wurde in den neunziger Jahres des letzten Jahrhunderts gebaut. Hier finden neben Konzerten auch Ausstellungen, Vorträge und  Tagungen statt.

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Das Foto zeigt eine Ansicht von unten. Draufklicken …

Die Sternenvogelreisen: Worum geht es in den Büchern?

von Sven Lennartz am 13. November 2014

Die Sternenvogelreisen sind keine Trilogie, besteht aber aus drei Werken. Da ist zuerst einmal die Novelle – man darf auch Erzählung sagen. Darin wird die  Vorgeschichte des Helden erzählt. Vögel waren die Vorfahren des jungen Imitschilei, das allerdings ist schon lange her.

Statt Flügel besitzt er Arme, er geht aufrecht, besitzt Krallen an Händen und Füßen, dazu noch Reste einer Befiederung und hat einen vogelähnlichen Kopf mit runden Augen und einem Schnabel. Fliegen kann er so natürlich nicht, allerdings ist sein Körper dank hohler Knochen ausgesprochen leicht, er kann sehr gut springen und das Gewicht halten. Eigenschaften, die ihm meist zugute kommen.

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Er ist sooo flauschig. Aber er ist ein Außerirdischer

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Die Sternenvogelreisen | Kleine Geschenke – #1

von Sven Lennartz am 11. November 2014

Und was ist das hier? Das könnte bald ein Bierdeckel sein. Als kleine Werbung für den Roman. Der Held Imitschilei, der uns hier zuwinkt, trinkt ja gern mal einen.
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Die Sternenvogelreisen | Aus der Schreibwerkstatt | Über die Namen von Personen und Orten

von Sven Lennartz am 11. November 2014

Namen sind mir wichtig, ich suche und bastle deshalb gern in diese Richtung. Entscheidend für mich ist der Klang, der muss wirken. Und natürlich muss ein Name zur jeweiligen Figur passen.

Der Name des Imitschilei war anfangs nur ein Platzhalter, den ich im Laufe der Entstehung der Novelle (Sternenflieger) durch einen besseren austauschen wollte. Doch irgendwie hatte mich dran gewöhnt und den Namen so belassen. Die Betonung liegt auf dem zweiten “i”, also Imítschilei.

Wie ich auf Unashokobenzli für seinen Kollegen kam, das erinnere ich nicht mehr. Er gehört zu den sogenannten Vorratsnamen, die ich in eine Datei schreibe immer wenn mir etwas Interessantes begegnet oder ich einen Einfall habe. Der Name klingt ein schweizerisch. Ein Beizli ist in der Schweiz eine kleine Kneipe, was ganz gut passt, denn Unashokobenzli ist ein geselliger Typ, der reichlich trinkt. Dies ist aber ein zufälliges Zusammentreffen. Die Betonung liegt auf der vorletzten Silbe, also Una-Shóko-Bénzli.

Der Erischum Karingaschmani tauchte schon in der Novelle in einer tragenden Rolle auf. Ihn darf man keinesfalls als Karin-Gaschmani aussprechen, seine Rache wäre euch gewiss. Korrekt heißt es Karing-Gasch-Máni.

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Karingaschmani und Sessika beim Liebesspiel

Der Name des Shetswayo, des schwimmender Bankiers geht zurück auf den Zulu-König Cetshwayo kaMpande. Mir gefiel der Klang. Der Name wirkt außerdem gehörig fremd, unsereiner kann zumindest den ersten Teil kaum einer bekannten Sprache zuordnen. Dennoch ist er keine Konstruktion aus dem Wortgenerator. Die Betonung ist Schets-Wáyo.

Sesselitsch spricht sich aus Sesse-Litsch, aber nicht Sessel-Itsch! Bei Kaschukaralla wird die vorletzte Silbe betont, also Kaschu-Karálla. Ebenso bei Tuschpa-Yába. Schibutta spricht sich aus wie Schi-Bútta.

Der Name Karahadasch des finstersten aller Asteroiden ist babylonischen Ursprungs. Namensvorbild war der König Kara-Hardaš, der um 1333 vor der Zeitrechnung ein unbedeutender Herrscher gewesen war. An dieser Stelle gestehe ich, dass ich gern auf Namen aus den frühen vorderasiatischen Kulturen zurückgreife (Assyrien, Babylonien, Hethiterreich und andere) – auch Kaschukaralla ist so entstanden.

Einige weitere Hinweise zur Aussprache:

  • GALZUKURI: Galzu-Kúri. Übrigens: Kuri-galzu I.  war König von Babylon  um 1390 v.d.Z.
  • DANIMSCHU: Da-Nímschu
  • Tigallosche: Tigal-Lósche
  • Sisessika: Si-Séssika
  • Inimabakets: Inima-Bákets

Natürlich gibt es auch Eigenschöpfungen ohne ein direkts Vorbild, zum Beispiel die Dunkelwelt Hubusch.

Gebäude, die manchmal wie Raumschiffe ausssehen – # 2

von Sven Lennartz am 22. Oktober 2014

Heute das Palmenhaus auf der Insel Mainau im Bodensee. Im Hintergrund befindet sich eine Gaswolke mit angeregter Sternenentstehung (zustande gekommen durch den heftig bewölkten Himmel).

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